ROBEL Transportsystem

RORUNNER System

ROBEL Transportsystem

54.17 / 55.70 Transportsystem für flexible städtische Baulogistik. Passende Zugkombinationen für jeden Arbeitseinsatz in Neubau und Instandhaltung.

  • Einsatz auf allen städtischen und stadtnahen Bahnanlagen
  • Reduziert Bauzeiten durch optimierte Prozesse
  • Transportiert alles und das schnell
  • Mischbetrieb nach BOStrab und EBO
  • Materialbewegung, Bergungsfahrt und Winterdienst
  • Präzise und sicher fahren bis zur Höchstgeschwindigkeit
  • Optional: Betrieb von vier Fahrzeugen durch einen Bediener
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Antrieb 6 Zylinder Dieselmotor hydrostatisch
Deutz, Abgas-Emissionswerte gemäß RL97/68/EG Stufe IV final
Leistung 390 kW; Hydrostatische Kraftübertragung auf 3 Achsen
Gewicht 37 t Gesamtgewicht inklusive 2 t Nutzlast
Arbeitsfahrt 60 km/h Eigenfahrt, 60 km/h geschleppt
Abmessung 14,5 m Gesamtlänge über Zugeinrichtung
Bremsung pneumatisch direkt/indirekt, Federspeicher, Magnetschienenbremse, Gleit- und Schleuderschutz (Gleitschutz auch bei Schleppfahrt aktiv)
Ladekran PK 11502 B mit Höhenbegrenzung und Gegengleissperre
Max. Ausladung 10,4 m

Aus welchen Komponenten besteht das ROBEL Transportsystem?

Das System besteht aus:
 

  • 2 RORUNNER Gleiskraftwagen (54.17)
    mit Ladekran und integriertem Hilfsführerstand für den Zweirichtungsbetrieb
  • 1 RORUNNER Gleiskraftwagen ohne Ladekran (54.17)
  • 2 ROTRAILER Niederfluranhängern (55.70/2) mit diversen Aufbauvarianten
  • 1 ROTRAILER Schienenlangwagen (55.70/3) für Schienen bis 18 m
  • 1 ROTRAILER Schottertransportanhänger (55.70/4)
  • 1 ROTRAILER Anhänger (55.70/5)
    mit Hochdruck-Spül- und Vakuumsystem für U-Bahnanlagen
     

Mit den acht Fahrzeugen lassen sich bis zu 16 unterschiedliche Zugkombinationen bilden, die für den Mischbetrieb nach EBON/A und BO Strab ausgerichtet sind und  alle Transportaufgaben im urbanen Instandhaltungsbetrieb abdecken.

Was und wieviel kann mit dem ROBEL Transportsystem transportiert werden?

Nutzlast:

  • RORUNNER mit Kran 2 t
  • RORUNNER ohne Kran 3 t

 

Zuladung ROTRAILER bis zu 18 t

 

Das System befördert so im Vergleich zu bisherigen Verfahren mehr Lasten in kürzerer Zeit:

  • Die Universalanhänger liefern je nach Bedarf Schwellen und Baumaterialien an Bahnsteige sämtlicher im Netz vorkommenden Bauformen, auch im Niederflurbereich.
  • Schwere Komponenten, wie z. B. Fahrscheinautomaten, Sitzgruppen und Transformatoren werden direkt zu den Fahrsteigen transportiert
  • Kabeltrommeln, Fahrtreppen, Schaltschränke, Reinigungsgeräte, Baumaschinen
  • Schienen  bis zu 18 Metern Länge
  • Bis zu 17 Tonnen Schotter werden statt bisher nur seitlich auch mittig im Gleisbereich entladen und verteilt.

 

Insgesamt bedeutet dies weniger Fahrten für mehr Material

Was sind die Umbaumöglichkeiten für den ROTRAILER Niederflurwagen?

  • Füllstück und Bordwände
  • Füllstück und Prallwände
  • Füllstück, Bord- und Prallwände
  • Bordwände und Kabeltrommelbock
  • Absetzmulde

Was sind die Besonderheiten der Schieneninstandhaltung im öffentlichen Straßenverkehr?

Instandhaltung bei fließendem Stadtverkehr stellt hohe Anforderungen an Beschleunigung und Bremswerte der Fahrzeuge: Ein abrupter Stopp für andere Verkehrsteilnehmer muss jederzeit möglich sein.

Alle Waggons verfügen über pneumatische direkte und indirekte Bremssysteme, Federspeicher als Parkbremse, Magnetschienenbremse sowie Gleit- und Schleuderschutz.

Bei einer Höchstgeschwindigkeit des Systems von 60 km/h in Eigenfahrt ist gute Sicht eine essentielle Voraussetzung für schnelle Brems-Reaktion. Die rundum großen Glasflächen und der schwenkbare Fahrersitz des GKW ermöglichen dem Bediener freien Blick auf Bahnsteigkante, Zebrastreifen, Signale sowie seitlich stehende Passanten und KFZ. Ist der GKW als Einzelfahrzeug im Einsatz, bietet die hintere Kabine volle Sicht auf das Baustellengeschehen.

Warum müssen Infrastrukturarbeiten im städtischen Raum schneller werden?

Die hohe Auslastung der Stadtbahnen wochentags sowie der teilweise durchgehende Nachtverkehr an Wochenenden belasten die öffentlichen Netze und stellen Infrastrukturbetreiber vor neue Herausforderungen: Der Instandhaltungsbedarf nimmt zu, die dafür vorhandenen Zeitfenster stetig ab.

Bis zu 90 Prozent der innerstädtischen Instandhaltungsarbeiten finden in den nächtlichen Betriebspausen statt, im Schnitt stehen dafür nur noch zwei bis vier Stunden zur Verfügung.

Infrastrukturarbeiten müssen also schneller und organisierter werden, damit hochfrequentierte Strecken sicher verfügbar bleiben. Für ad hoc Einsätze aufgrund von Schienenbrüchen oder Leitungs-Schäden ist wenig Zeit, kontinuierliche Wartung und rechtzeitige Mängelbehebung sind die Grundvoraussetzung für einen störungsfreien Betrieb.

RORUNNER System

TfL: Moderne Instandhaltung für Londons Elizabeth line

Transport for London (TfL) erhält flexibel konfigurierbare Fahrzeugsysteme für die Inspektion und Wartung urbaner Tunnel-Infrastruktur in knappen Zeitfenstern.

  • Ein Zug für alle Instandhaltungsarbeiten im Tunnel
  • Schnell, vielseitig und effizient
  • Sicherer Transport von Bedienern, Maschinen und Material
  • Weichentausch innerhalb kurzer Sperrpausen
  • Kanalreinigung, Oberleitungswartung und Störungsintervention
  • Einsatz für die Londoner Elizabeth line
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Welche Vorteile bietet das RORUNNER System?

Ein Zug für alle Instandhaltungsarbeiten im Tunnel

  • Konfigurierbarer Zugverband aufgrund modular aufgebauter Arbeitseinheiten
  • Inspektion und Wartung innerhalb knapper Zeitfenster durch einfache, schnelle Arbeitsabläufe

 

Schnell, vielseitig und effizient

  • Schienen- und Weichentausch auf engem Raum
  • Transport von 18 bis 36 Meter langen Weichengroßteilen
  • Kanalreinigung
  • Oberleitungswartung
  • Störungsintervention
  • Anwenderfreundlicher Arbeitsablauf

 

Sicherer Transport von Bedienern, Maschinen und Material

  • Mannschaftsabteil für bis zu 10 Bediener
  • Sicheres Arbeiten im Tunnel

Aus welchen Komponenten bestehen die RORUNNER Systeme für die Elizabeth line?

RORUNNER System I

1 Gleiskraftwagen mit Vielzweck-Ladefläche

1 Transportwagen

1 Gleiskraftwagen mit Mannschaftsraum für 10 Bediener

 

RORUNNER System II

1 Gleiskraftwagen mit Kran und Korb oder hydraulischer Schienenzange

1 Transportwagen

1 Gleiskraftwagen mit Mannschaftsraum für 10 Bediener

 

1 Transportwagen adaptiert für den Aufbau diverser Messgeräte zur Prüfung des Schienenzustandes.

 

Arbeitsmodule:

RODRAIN Kanalspül-Aggregat

ROPORT Drum Kabeltrommelbock

ROHOIST Scherenhebebühne

ROLIFT System Mobiles Umsetz-System mit 6 Kranportalen

Welche Instandhaltungsarbeiten werden mit RORUNNER Systemen für die Elizabeth line durchgeführt?

  • Inspektion, Wartung und Erneuerung von Oberleitungen
  • Wechsel von Weichengroßteilen und Herzstücken
  • Wechsel von Schienen bis 20 Meter Länge
  • Kanalreinigung
  • Störungsintervention bei Schienenfahrzeugen
  • Tunnel-Inspektion und -Wartung
  • Reinigung von Glaselementen am Bahnsteig
  • Transport von Bedienern, Maschinen und Material

Wie funktioniert das Mobile Umsetz-System?

Eines der Kernthemen in der urbanen Schieneninstandhaltung ist der Platzmangel beim Auf- und Abladen von schweren Weichen, Herzstücken und Schienen. Das  mobile Umsetz-System wird bei Bedarf per Twist Lock auf der Plattform des Gleiskraftwagens installiert . Das System transportiert die vormontierten elektrischen Kranportale und setzt sie mit Hilfe einer speziell designten Auf/Abladevorrichtung über die Pufferbrust auf das Gleis.

Zeitplan des Projektes

Auftragserteilung: August 2016

 

Konstruktion: September 2016 - Juli 2017

 

Werksabnahme: Mai 2018

 

Auslieferung: August 2018

Eindrücke der Projektpartner

Stuart Hines-Randle, TfL Yellow Plant Project Manager

“Robel und Plasser UK haben während des gesamten Projektes ihre Innovationskraft demonstriert. Ihr Konzept in Form eines neuartigen Umsetz-Systems hat uns stark beeindruckt und die Instandhaltung deutlich vereinfacht. Das Auf- und Abladen, die Arbeitsvorgänge am Gleis und der Abtransport des Altmaterials lösen hier eine große Herausforderung. Bei der Werksabnahme in Salzburg kam das System erstmals erfolgreich zum Einsatz. Die Zusammenarbeit mit Robel und Plasser UK war eine großartige Erfahrung und ich freue mich schon darauf, wenn die Züge ihre Arbeit an der Elizabeth line aufnehmen.“

 

Mark Simmons, CEO Plasser UK

“TfL forderte uns darin, zusammen mit Robel ein maßgeschneidertes, flexibles Instandhaltungskonzept zu entwickeln. Robel, mit ihrer speziellen Fertigkeit in der Lieferung von kundenspezifischen Lösungen, entwarfen und produzierten ein modulares Fahrzeug-System, das die Ziele der Arbeitsstudien übertraf. Plasser UK, Robel und TfL arbeiteten eng zusammen, Anwender-Vorschläge wurden laufend in das Projekt eingearbeitet. Das Ergebnis ist eine Lösung, die den Kunden begeistert.“

 

Robert Gratz, Robel Projektleiter

“Nur wer den Bedarf vor Ort am Gleis kennt, kann marktgerechte Lösungen entwickeln. Wir sind stolz darauf,  dass das neue RORUNNER System heute bei Transport for London genau so angekommen ist, wie es sein soll – pünktlich, vertragskonform und einsatzbereit.“

Welche Zulassungen liegen für diese Konfiguration des RORUNNER Systems vor?

Zulassung: Großbritannien

Unterstützte Lichtraumprofile: W6A, G1, Crossrail Structural Gauge

ROCAT

Instandhaltungsfahrzeug für Oberleitungsanlagen

57.44 Funktionales Arbeitsfahrzeug für die planmäßige Instandhaltung und Störungsbehebung von Oberleitungen. Modern und leistungsstark.

  • Zwei Hubarbeitsbühnen für großen Aktionsradius
  • Sicheres Arbeiten per Funkfernsteuerung
  • Großer Werkstattbereich
  • Lager- und Sozialräume
  • Tragseildrückanlage
  • Flexibler Antrieb für diverse Arbeitsprozesse
  • Ergonomisch gestaltete Dachzugänge
  • Modulare Erweiterungsmöglichkeiten
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Antrieb Dieselmotor
Leistung 2 x 480 kW
Höchstgeschwindigkeit max. 140 km/h
Kraftübertragung hydrodynamisch (Streckenfahrt) hydrostatisch (Arbeitsfahrt)
Fahrzeuglänge über Puffer 24.900 mm
Radsatzanordnung B‘B‘
Eigengewicht 76 t
Zuladung 5 t

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