ROWRENCH P4 Rec

Hydraulische Präzisions-Schraubmaschine

30.73 Verspannt Schienenbefestigungen mit präzise gesteuertem Drehmoment und dokumentiert jeden Schraubvorgang lückenlos.

  • Nachweisbar richtlinienkonformes Arbeitsergebnis
  • Konstant hohe Schraubgenauigkeit
  • Erfasst jeden Schraubfall automatisch
  • Hoher Bedienkomfort
  • Keine Schwellenschäden durch zu hohes Drehmoment
  • Starkes Dreh- und Lösemoment für erodierte Kleineisen
  • Nahezu wartungsfrei und dauerhaft einsatzbereit
  • Ausgabe des kodierten Ergebnis-Protokolls via USB
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Antrieb Luftgekühlter 4-Takt-Benzinmotor
Typ HONDA GX200
Leistung 4,1 kW bei 3.800 U/min
Lösemoment/ Anzugsmoment 900 / 500 Nm
Drehmoment bis 250 Nm
Transportstellung 1530 x 470 x 670 mm
Arbeitsstellung 2090 x 470 x 960 mm
Gewicht Maschine ~ 99 kg
Gewicht Querfahrwerk ~ 6 kg
Gewicht Ausleger ~ 3,5 kg

Wie erfolgt der Soll-/Ist-Abgleich des selbstlernenden Schraubprogrammes?

Abgleich-Regelkreis:

1 – Der Kraftaufnehmer erfasst im Millisekundenbereich, wie stark die Schraube zu jedem Zeitpunkt des Schraubvorgangs angezogen ist und

2 – übermittelt die Information an die SPS.

3 – Die SPS erkennt über die hinterlegten Gradienten den Schraubfall.

4 – Die Spindeldrehzahl für das End-Anzugsmoment wird präzise voreingestellt.

 

  • Sobald die SPS erkennt, dass das Drehmoment von maximal 250 Nm in ausreichender Zeit erreicht wurde, stoppt die Maschine automatisch.
  • Um Zeit zu sparen, wird die Drehzahl für den nächsten Schraubvorgang neu berechnet.
  • Das Display zeigt, ob der Schraubvorgang korrekt abgeschlossen wurde.
  • Alle erfassten Daten werden protokolliert, der Status jeder vorgenommenen Schraubung bzw. übersprungenen Schraube ist erfasst.
  • Zeigt das Display einen Störfall, öffnet die Maschine die Verschraubung und wiederholt den Vorgang.
  • Beim Einsatz mechanischer Maschinen übliche Nacharbeiten wie das Überprüfen und Nachschrauben erübrigen sich.

Wie löst ROWRENCH P4 Rec verrostete, fest sitzende Schrauben?

Beim Lösen von Schraubverbindungen wird das Drehmoment dynamisch linear auf bis zu 880 Nm hochgefahren. Dies schont zum einen die Mechanik der Maschine, zum anderen reicht das hohe Lösemoment verlässlich aus, um verrostete Schrauben älterer K-Oberbau-Befestigungen abzureißen. Ein in der SPS hinterlegter und über Menü wählbarer Prozess erlaubt darüber hinaus das Wecken von fest sitzenden Schrauben in lockeren W-Oberbau Dübeln.

Können auch verschraubte Streckenabschnitte geprüft werden?

Durch den SPS gesteuerten, dynamischen Prozess der 30.73 PSM ist es erstmals möglich, bereits verschraubte Streckenabschnitte auf Drehmoment nachzuprüfen, ohne wie bisher die Schrauben komplett zu lösen. Auch bei diesem Vorgang werden gemessene Drehmomente durchgängig protokolliert. Dieses Verfahren dient vor allem bei älteren Strecken als schnell zu erbringender Nachweis für die regelkonforme Festigkeit der Kleineisen.

Was regelt die Schraubrichtlinie Ril. 824.5050?

Die Richtlinie Ril. 824.5050 der Deutschen Bahn zur Herstellung lückenloser Gleise und Verspannung von Schienenbefestigungen verfolgt das Ziel, Schiene und Schwelle sicher zu verbinden und gleichzeitig Schäden an Schwellen auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

 

Gemäß Ril. liegt eine ordnungsgemäße Schienenbefestigung vor, wenn unter Einhaltung des maximal zulässigen Drehmoments von 250 Nm die geometrische Sollverspannung (Spaltmaß ≤ 0,5 mm) gegeben ist.

 

Jede hundertste (bei hydraulischer Schraubmaschine) bzw. jede zwanzigste (bei mechanischer Schraubmaschine) Schwelle ist mittels eines Drehmomentschlüssels zu überprüfen und die Regel-Konformität schriftlich nachzuweisen.

 

Die Richtlinie führt darüber hinaus zu mehr Argumentationssicherheit. Im Streitfall bezüglich der Ursache von Schwellenschäden stärkt die Protokollierung der Schraubvorgänge das Bauunternehmen in seiner Position gegenüber dem Auftraggeber, da ein zu hohes Drehmoment als Ursache für Schwellenrisse auszuschließen ist.

Muss die Verschraubung gemäß Ril. 824.5050 überprüft werden?

Nein. ROWRENCH P4 Rec erfüllt alle Vorgaben der DB Richtlinie 824.5050. Dies veranlasste die DB, die Präzisions-Schraubmaschine von der vorgeschriebenen Überprüfung jeder zwanzigsten oder hundertsten Schraube auszunehmen.

Hydraulische Präzisions-Schraubmaschine

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