ROGRIND HF Head

Hybrid Schienenkopf-Konturschleifmaschine

13.49 Reprofiliert Schweißstöße leichtgängig und exakt. Für ein besseres Schliffbild in kürzerer Arbeitszeit.

  • Einfach schleifen ohne Kraftaufwand
  • Präzises Schliffbild unabhängig von Schleiferfahrung
  • Halbiertes Gewicht durch Hybrid-Antrieb
  • Logikgesteuerte Schleiftopfzustellung
  • Wartungsfreier, leistungsfähiger BLDC-Motor
  • Weniger Verkleben und Verschleiß des Schleifsteines
  • Luftführung leitet Staub und Funken nach unten ab
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Antrieb Elektromotor
Typ Bürstenloser DC-Motor
Spannung 56 V
Nennstrom 60 A
Leistung 3 kW
Spitzenleistung 7 kW
Schleifscheibe ø 150 mm
Max. zulässige Umfangsgeschwindigkeit abhängig vom eingesetzten Schleiftopf, bei ø 150mm: 50 m/s
Schleifscheibendrehzahl 5000 U/min
Kopierrollenabstand 1000 mm
Gewicht 54,5 kg
Gewicht Ausleger 8,5 kg
Länge ohne/ mit Teleskopgriffe 1750 / 1950 mm
Breite ohne/ mit Teleskopgriff 410 / 460 mm
Höhe 850 mm

Wie funktioniert logikgesteuertes Schleifen?

Der Bediener tastet die Schiene neben dem Schweißstoß an. Ein Knopfdruck auf der speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) definiert die Nullhöhe bzw. den Tiefenanschlag - der Schleifstein kann vom Nullpunkt aus nur noch nach oben gefahren werden. Damit ist kein Unterschleifen mehr möglich. Nun kratzt der Schleifer am anderen Ende der Schleifstelle an und korrigiert bei Abweichungen gegebenenfalls den Nullpunkt nach oben. In mehreren Überfahrten führt er den Grobschliff durch, die spielfreie Zustellung des Schleiftopfes ist per Druck auf den Kippschalter steuerbar.

 

Für den Feinschliff kommt ein von Robel patentiertes Verfahren zur Anwendung: Die in der SPS gespeicherte Nullhöhe entspricht den Abmessungen des Original-Schleifsteins. Bei Abnutzung ergibt sich also in Nullhöhe ein Überstand des Schweißstoßes von 0,2 bis 0,4 mm. Um diesen auszugleichen, stellt der Bediener via SPS das Feinschliffprogramm ein (zwischen 0,1 und 0,9 mm in 0,1 mm Schritten).

 

Auf Tastendruck fährt der Schleifstein zur festgelegten Position nach unten und bleibt dort. Wird der Taster losgelassen, kehrt der Stein mit minimalem Hub automatisch bis zur Nullposition zurück. Das Resultat ist ein reproduzierbares Schliffbild mit gleichmäßigen, spitz auslaufenden Facetten

Welche Vorteile bringt der Hybrid-Antrieb für das Schienenschleifen?

  • Halbierung des Maschinengewichtes
  • Leichte Handhabung in ergonomischer Haltung
  • Kein Verbrennungsmotor nahe der Schleifstelle
  • Durch kompakten E-Motor und Leichtbauweise freier Blick auf die Schleifstelle
  • Konstante Drehzahl verbessert Oberflächengüte
  • Weniger Vibrationen für optimales Schliffbild
  • Keine Verschleißteile
  • Deutlich weniger Abgase, Hitze und Lärm beim Bediener
  • Weniger Kraftstoffverbrauch

Aus welchen Komponenten besteht die von ROBEL patentierte Hybrid-Energiekette?

Der Verbrennungsmotor wird maschinenseitig durch einen gekapselten und wegen der verwendeten Neodym-Magneten sehr kleinen, bürstenlosen DC-Motor ersetzt, der eine erheblich höhere Leistungsdichte besitzt als ein Verbrennungs- oder konventioneller Asynchron-Elektromotor.

 

Die bei ROGRIND HF eingesetzte Energiekette besteht also aus

  • Verbrennungsmotor GX200
  • verschleißfreiem Generator
  • eigenentwickeltem Laderegler und
  • Supercap

 

sowie maschinenseitig aus

  • Motorregler und
  • BLDC Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 7 kW

 

Der Benzinmotor arbeitet in einiger Entfernung vom Schleifer, am anderen Ende des funkengeschützten Verbindungskabels. Dort steht eine separat tragbare Einheit (Powerpack 70.02) aus Motor, Generator und Supercap. Der kleiner dimensionierte Motor unterliegt geringeren Lastschwankungen und arbeitet effizienter, wodurch der Kraftstoffverbrauch sinkt.

 

Die neue Antriebslösung schützt also den Verbrennungsmotor vor Schleifstaub und den Bediener vor Abgasen und Lärm. Der größte Vorteil liegt jedoch in der Gewichtsreduktion und dem damit einhergehenden Ergonomiegewinn: Zwei Mal 50 Kilo sind weniger als einmal 100 Kilo am Stück, wenn sie zur Baustelle getragen, ins Gleis gesetzt oder ausgehoben werden.

Wie wird die Supercap-Technologie zum Schleifen eingesetzt?

Beim Schleifen eines Schweißstoßes dreht der Schleifstein in konstant hoher Drehzahl, während eine ständige Vor- und Rückwärts-Bewegung der Maschine erfolgt. Kraft und damit volle Leistung wird nur für das Schleifen selbst eingesetzt. Im Moment der Bewegungsrichtungsumkehr vom Vorschub zum Rückhub läuft die Maschine zwar auf Vollgas, am Schleifstein wird jedoch kaum Leistung benötigt.

 

Die in dieser Zeit vom Verbrennungsmotor zur Verfügung gestellte Energie konnte bisher nicht genutzt werden. Beim neuen Hybrid-Verfahren wird dieser Energieüberschuss aufgenommen und direkt vom Generator in kompakte elektrolytische Kondensatoren (Supercap) zwischengespeichert.

 

Im Gegensatz zu einer Batterie funktionieren die Supercaps unabhängig von der Umgebungstemperatur bis -30° und haben eine Lebensdauer von rund 10 Jahren. Kombiniert wird der effiziente Speicher mit einem BLDC-Motor, der die Fähigkeit besitzt, den zusätzlichen Energieschub auch auf die Schiene zu bringen.

 

Das Ergebnis: Bei gleicher Schleifleistung reicht nun anstelle des GX270 Motors der um neun Kilogramm leichtere GX200 aus, um ein optimales Arbeitsergebnis zu erzielen.

Hybrid Schienenkopf-Konturschleifmaschine

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